Wärmegeschützte Silikat-Kalk-Natrium-Sicherheitsscheibe. Glaspaneel auf dessen Oberfläche Verdichtungsspannungen durch ein kontrolliertes Erwärmungs- und -Kühlungsverfahren herbeigeführt werden, zum Zweck ihr einen erhöhten mechanischen-,-thermischen- sowie vorgegebene Brucheigenschaften zu ermöglichen.

Vorteile

Bruchsicherheit durch Aufspalten

Im Fall des Zerbrechens des Sicherheitsglases wird die Verletzungsgefahr wesentlich gemindert, weil es sich in kleinen Stücken, mit nichtscharfen Kanten aufspaltet

Erhöhte Beständigkeit gegenüber den Wärmelasten

das Sicherheitsglas weist eine erhöhte Beständigkeit gegenüber Spannungen, Lasten thermischen Ursprungs, höher als bei herkömmlichen im Ofen wiedergehärtetem Glas

Durchsichtigkeit

die Türen aus Sicherheitsglas ermöglichen die Beleuchtung von Fluren oder von der Fassadenebene weit entfernter Oberflächen.
Das Sicherheitsglas weist die gleichen spektrofotometrischen Eigenschaften wie das Grundprodukt, bei der gleichen Dicke, auf, bevor es der Wärmebehandlung unterzogen wird (ausgenommen bestimmter Glasarten mit Spezialbeschichtung, als “T” oder “II” gekennzeichnet)

Erhöhter Widerstand gegenüber mechanischen Belastungen

das Sicherheitsglas gewährleistet einen 4-mal höheren Erschütterungs- und -Biegewiderstand als das im Ofen wiedergehärtete Glas mit der gleichen Dicke

Vorhangwände

die Paneele aus Sicherheitsglas, die innerhalb der Dämmverglasungselemente (IG) eingebaut und mittels Metallelementen verlegt werden, ermöglichen das Errichten weitläufiger Verglasungsoberflächen, dadurch den Flächenabdruck der Tragstrukturen verringernd

Kennzeichnung

Das Sicherheitsglas gemäß der Norm SR EN 12150-1 wird dauerhaft gekennzeichnet. Die Kennzeichnung bietet folgende Auskünfte:
• Name oder Handelsmarke des Herstellers;
• Nummer der europäischen Norm: EN 12150;

Das Sicherheitsglas kann sein

  • sandgestrahlt oder säuremattiert (die höchstzulässige Spannung kann dabei von derjenigen des unbehandelten Produkts abweichen);
  • gebohrt und/oder ausgeschnitten (die Arbeitsverfahren werden vorherig der Sicherheitsbehandlung durchgeführt);
  • beschichtet, mit einer Anbringung einer Sonnenabschattung, mit niedrigem Emissionsvermögen oder mit der Ablagerung einer Selbstreinigungsschicht;
  • schichtweise angeordnet;
  • innerhalb von Dämmverglasungen zusammengebaut;
  • emailliert;
  • siebgedruckt.
Sticla Securizata

Heat - Soak Test

Um die Gefahr des Spontanzerbrechens des wärmegehärteten Glases, aufgrund des Vorhandenseins im kritischen Wertebereich von Einschlüssen des Nickelsulfats (NiS) im Glas zu mindern, wird hierzu eine zusätzliche, “Heat-Soak Test” (EN 14179) genannte Wärmebehandlung empfohlen. Angesichts dessen, dass sie zerstörend ist, beseitigt diese den größten Anteil vom risikoanfälligen Glas, ohne allerdings diesen, unter den Bedingungen des jetzig vorhandenen technischen Stands, bei dem Prozentsatz von 100% zu entfernen.
Die Gefahr des Spontanzerbrechens ist allerdings eine dadurch wesentlich verringerte. Diese Behandlung ist in den sämtlichen Fällen ratsam, in denen die Standsicherheit des Baugewerks, das Fortbestehen des Gebäudeabschlusses oder der Volumenabdeckung und die Benutzersicherheit durchs Zerbrechen einer Sicherheitsscheibe gefährdet werden können. TDC Glass kann jegliche Glasart wärmeabsichern, vom durchsichtigen Floatglas und bis hin zu den neusten Typen des beschichteten Floatglas und des Zierglas mit unterschiedlichen Dicken, die von 4 bis zu 12 mm reichen.

Grenzabmessungen